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Experten warnen vor stiller Hepatitis-C-Epidemie

Berlin (dpa) Rund eine halbe Million Menschen in Deutschland sind mit Hepatitis C infiziert, und jedes Jahr kommen 6000 Neuinfektionen hinzu. Die hoch ansteckende Leberkrankheit, die vor allem Drogenkonsumenten betrifft,sei damit längst zu einer stillen Epidemie geworden, warnen Experten anlässlich des 1. Internationalen Fachtags Hepatitis C (HCV) heute in Berlin.

"Die Krankheit verläuft oft relativ lange symptomlos, wird aber in drei Viertel der Fälle chronisch und führt dann ohne Behandlung langfristig zu Leberversagen oder Leberkrebs und damit zum Tod", sagte Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen Aidshilfe. 60 bis 90 Prozent aller Drogenabhängigen, die Spritzen nutzten, seien HCV-infiziert, den Aidserreger HIV hingegen hätten nur neun Prozent im Blut. Deshalb wollen ärzte, Sozialarbeiter und Krankenpfleger in Berlin Grundlagen für ein Umfassendes Präventionsprogramm entwerfen. Immer noch wüssten Betroffene zu wenig über die Krankheit, die im Wesentlichen durch Blut-zu-Blut Kontakte übertragen wird.
Quelle: Ostsee-Zeitung vom 24. Mai 2004 (gleicher Artikel wie in der Berliner Morgenpost vom Sonntag)

Fachleute warnen vor Hepatitis-Epidemie

Rund eine halbe Million Menschen in Deutschland hat Hepatitis C und jedes Jahr kommen 6000 Neuinfektionen hinzu. Die hoch ansteckende Krankheit, die vor allem Drogenkonsumenten betrifft, sei damit längst zu einer stillen Epidemie geworden, warnen Experten anlässlich des 1. Internationalen Fachtag Hepatitis C (HCV) an diesem Montag in Berlin. "Wir müssen uns endlich mehr um dieses Thema kümmern", sagte Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen Aidshilfe, der dpa. 60 bis 90 Prozent aller Drogenabhängigen, die Spritzen nutzten, seien HCV-infiziert, den Aidserreger HIV hingegen hätten neun Prozent im Blut.
Quelle: Die Welt

Stille Hepatitis-C-Epidemie

Rund eine halbe Million Menschen in Deutschland sind mit Hepatitis C infiziert, und jedes Jahr kommen 6.000 Neuinfektionen hinzu. Die hoch ansteckende Leberkrankheit, die vor allem Drogenkonsumenten betrifft, sei damit längst zu einer stillen Epidemie geworden, warnen Experten anlässlich des 1. Internationalen Fachtags Hepatitis C (HCV) an diesem Montag in Berlin. "Wir müssen uns endlich mehr um dieses Thema kümmernª, sagte Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen Aidshilfe. 60 bis 90 Prozent aller Drogenabhängigen, die Spritzen nutzten, seien HCV-infiziert, den Aidserreger HIV hingegen hätten nur 9 Prozent im Blut. "Die Krankheit verläuft oft relativ lange symptomlos, wird aber in drei Viertel der Fälle chronisch und führt dann ohne Behandlung langfristig zu Leberversagen oder Leberkrebs - und damit zum Tod", sagte Schäffer. Deshalb wollen ärzte, Sozialarbeiter und Krankenpfleger in Berlin Grundlagen für ein umfassendes Präventionsprogramm entwerfen. Immer noch wüssten Betroffene zu wenig über die Krankheit, die im Wesentlichen durch Blut-zu-Blut Kontakte übertragen wird.

Der Gebrauch sauberer Spritzen allein reiche aber nicht aus, betonte Schäffer. Auch durch Löffel, Filter oder gemeinsam benutztes Wasser könnten sich Fixer anstecken. Die Gefahr beim Sex sei ebenfalls hoch, da schon geringste Verletzungen zur Ansteckung führen könnten. Hier soll auch ein vom Bundesgesundheitsministerium unterstützter Film Aufklärung schaffen, der in Berlin präsentiert wird und künftig in Beratungsstellen eingesetzt werden könne, sagte Schäffer. Früher stellten Bluter die grösste Gruppe der Hepatitis-C-Kranken. 80 bis 90 Prozent derjenigen, die vor 1987 Blutgerinnungsfaktoren erhielten, steckten sich an. Zu einem geringen Anteil sind auch Dialysepatienten und Organtransplantierte von HCV betroffen.
Quelle: n-tv.de

Warnung vor stiller Epidemie der Hepatitis C

BERLIN (dpa). Etwa eine halbe Million Menschen in Deutschland sind mit dem Erreger der Hepatitis C infiziert. Jedes Jahr infizieren sich 6000 Menschen neu. Hepatitis C, die vor allem Drogenkonsumenten betrifft, sei damit längst zu einer stillen Epidemie geworden, warnen Experten aus Anlass des 1. Internationalen Fachtags Hepatitis C heute in Berlin.

"Wir müssen uns endlich mehr um dieses Thema kümmern", sagte Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen Aidshilfe. 60 bis 90 Prozent aller Drogenabhängigen, die Spritzen nutzten, seien HCV-infiziert.
Quelle: Ärzte Zeitung

Grundlage der Veröffentlichungen ist immer die dpa Meldung, basierend auf der Pressemitteilung.